Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Linux-Distributionen - eine einfache Liste von Linux-Distributionen mit einer kurzen Beschreibung
beluga

Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von beluga »

Sparky Linux
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sparky_logo.png (3.99 KiB) 1609 mal betrachtet
bild 1.jpg
Sparky Linux - LXQT-Desktop

Sparky Linux basiert auf Debian 11 und wird von einem kleinen engagierten Team unter Führung von Pawel Pijanowski in Polen entwickelt. Von Haus aus sind bereits einige proprietäre Pakete (unfreie Software) enthalten sowie eine Sammlung von Tools und Skripten, die Anwendern und insbesondere Administratoren bei der einfachen Verwaltung und Konfiguration unterstützen sollen.
Es stehen drei Editionen zum Download bereit: Zum Einen Stable mit den Desktop-Umgebungen LXQT, XFCE, KDE Plasma - sowie zum anderen: Semi-Rolling - ebenfalls mit LXQT, XFCE, KDE Plasma und zusätzlich Mate sowie letztlich zwei Special Editions GameOver und Multimedia.
Sparky Linux vereinfacht den Zugang zu Debian und ist insbesondere für Linux-Einsteiger empfehlenswert.

Sie finden diese Linux-Distribution unter Sparky Linux zum Download.
FreaX
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von FreaX »

Bei Sparky Linux ist noch wichtig zu erwähnen, dass man aus den Quellen das https://sparkylinux.org/cde-common-desktop-environment mittels

Code: Alles auswählen

apt install cde-desktop
installieren kann :D

Das ist für mich auf manchen Maschinen der Hauptgrund, es zu verwenden.
beluga

Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von beluga »

Spiral Linux
SpiralLinux-transparent-small.png
SpiralLinux-transparent-small.png (40.01 KiB) 1506 mal betrachtet
bild 6.jpg
Spiral Linux - Cinnamon-Desktop

SpiralLinux ist eine relativ neue Distribution aus den USA, basierend auf Debian 11 »Bullseye«.

Es bezieht Pakete ausschließlich aus den offiziellen Repositories von Debian. Die Debian-Backports sind per Default aktiviert und die Quell-Komponenten main, contrib und non-free bereits integriert. Spiral Linux bietet Tools und Eigenschaften, die Debian fehlen. Ein akuellerer Kernel ist während des Installationsprozesses - für eine bessere Unterstützung neuerer Hardware - wählbar.
Eine große Auswahl an Desktop-Umgebungen ist verfügbar. Btrfs dient als Dateisystem. Ein optimiertes Btrfs-Subvolume-Layout mit automatischen Snapper-Snapshots - die beim Systemstart gebootet werden können - versprechen ein vereinfachtes System-Rollback.
Die Installation erfolgt mit Hilfe des Calamares-Installers und gestaltet sich relativ einfach.
Spiral Linux ist für Linux-Einsteiger mit etwas erweiterten Kenntnissen durchaus geeignet.

Eine nähere Beschreibung und Bezugsquelle der ISO-Live-Abbilder finden Sie hier:
viewtopic.php?f=11&t=940&p=2788#p2788
No.6

Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von No.6 »

@Spiral-Linux:
...versprechen ein vereinfachtes System-Rollback...
...Wählen Sie den gewünschten Eintrag zur Wiederherstellung aus und folgen den Anweisungen...
Heißt das andersherum betrachtet, dass bei Spiral-Linux etwas daneben gehen kann und daher ein Rollback zur Sicherung nötig ist?
Bei Debian-Stable habe ich seit ca. 9 Jahren nie den Bedarf nach einem Rollback gehabt.
Weiterhin: Außer dem bereits aktivierten "contrib non-free" kann ich eigentlich nichts wirklich Wichtiges gegenüber dem "normalen" Debian-Stable ausmachen.

Btw, der durchaus interessanten Thread-Reihe "Linux-Distributionen" fehlt imho ein "einigendes Band" zur Übersicht, Bewertung und sachlichen Diskussion. Linux-Neulinge dürfte dieser Thread daher eher "erschlagen".
Man verzeihe mir deshalb die nicht destruktiv, sondern humorvoll gemeinte ironische Frage: "Warum nicht gleich ein Link zu Distro-Watch setzen?" https://distrowatch.com/

Wenn man einem interessierten Besucher Linux-Distributionen nahebringen will, muß man imho den verwirrenden Dschungel an Begrifflichkeiten und Sachverhalten klären. Hilfreich wäre dazu, erst einmal die Haupt-Paket-Systeme .Deb und .Rpm und deren Hauprvertreter (Debian und Red Hat) vorzustellen. Danach erst macht es Sinn, deren Epigonen, ihre Absichten und "Daseinsberechtigung" diskutieren und etwa in einer Matrix zu veranschaulichen. Robert ist dies in seiner ersten Web-Präsenz sehr gut gelungen. Leider konnten diese Inhalte nicht in dieses Forum migriert werden.
Arch-Linux würde ich einen eigenen Extra-Thread gönnen, da diese Distributionswelt imho noch etwas mehr Lernengagement und Interesse an Grundsatzfragen vorraussetzt.
Ein dritter Thread wäre dann interessanten Unix-Alternativen zu widmen, was für den Casual User mit produktiven Verwendungsabsichten dann aber entgültig nur von peripherem Interesse wäre, es sei denn, man stellt dort auch hochinteressante Eigenentwicklungen wie Solus vor.

Kurzum: Ich plädiere für das Erstellen eines Ordnungsschemas, bevor man sich in die Wogen der Distributionen und Forks stürzt.
baumi05
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von baumi05 »

In diesem Forum finden Sie eine einfache Liste an unterschiedlichsten Linux-Distributionen mit einer kurzen Beschreibung. Eine Liste mit Details, aber eben weniger Distributionen finden Sie hier.

Hier darf natürlich jeder seinen Senf dazugeben (noch nicht erwähnte Distributionen) :have_a_nice_day:
Dies ist der Anfang und wahrscheinlich wurde das als Vorgabe gedacht.
Ich persönlich finde die Liste der Distributionen hier sehr informativ für Linux-Neulinge, um einen kleinen Überblick zu bekommen.
Du kritisierst hier einiges und ich maße mir nicht an darüber zu urteilen. Jedoch gebe ich Dir einen Ratschlag: setze dich hin und versuche deine Kritikpunkte umzusetzen. Denn Kritik ist das Eine, es besser zu machen das Andere. Es hält dich ja wohl niemand auf, oder?
Ich bin froh dass es User gibt die sich hinsetzen und auch was tun.
Also nichts für ungut fange an.
No.6

Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von No.6 »

baumi05 hat geschrieben: So 28. Aug 2022, 17:49
In diesem Forum finden Sie eine einfache Liste an unterschiedlichsten Linux-Distributionen mit einer kurzen Beschreibung. Eine Liste mit Details, aber eben weniger Distributionen finden Sie hier.

Hier darf natürlich jeder seinen Senf dazugeben (noch nicht erwähnte Distributionen) :have_a_nice_day:
Dies ist der Anfang und wahrscheinlich wurde das als Vorgabe gedacht.
Ich persönlich finde die Liste der Distributionen hier sehr informativ für Linux-Neulinge, um einen kleinen Überblick zu bekommen.
Du kritisierst hier einiges und ich maße mir nicht an darüber zu urteilen. Jedoch gebe ich Dir einen Ratschlag: setze dich hin und versuche deine Kritikpunkte umzusetzen. Denn Kritik ist das Eine, es besser zu machen das Andere. Es hält dich ja wohl niemand auf, oder?
Ich bin froh dass es User gibt die sich hinsetzen und auch was tun.
Also nichts für ungut fange an.
Ich habe Dir ein "Like" gegeben, weil Du konstruktiv postest.
Inhaltlich möchte ich Dir aber widersprechen.
Wenn jemand zig Distributionen auflistet, meist im Wesentlichen nur mit den immer gleichen Installations-Routinen, was soll das einem Neuling nutzen?
Hier darf natürlich jeder seinen Senf dazugeben
Aber erst einmal ist es meiner bescheidenen Meinung nach die Pflicht eines solchen Thread-Stellers oder Distributions-Vorstellers, die vorgestellten Distributionen in einem Schema einzuordnen und zu bewerten, statt die eigentliche Gedankenarbeit dem Leser, welcher zudem Neuling sein wird, zu überlassen. Erst dann werden nachfolgende Diskussionen sinnvoll.
...setze dich hin und versuche deine Kritikpunkte umzusetzen...
Ich habe in meinem Post oben sinnvolle Strukturierungsvorschläge gegeben, aber ich überlege mir gut, wo ich meine Zeit und Energie weiterhin investiere.
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Rocki
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von Rocki »

Der Lernstick
Das Lernstick-Logo.png
Das Lernstick-Logo.png (31.06 KiB) 934 mal betrachtet
Der Lernstick ist eine Linux-Distribution (Download als ISO-Datei), die an der Universität Bern für die Schule bzw. für Schüler auf der Grundlage von Debian entwickelt und gepflegt wurde und wird. Sie soll den Verwaltungsaufwand und die Hardware-Kosten für Schulen senken. Der Lernstick ist aber für jeden für den privaten Gebrauch geeignet, wenn man nämlich von einem bestimmten Computer und seiner Software unabhängig sein will und kann.

• Installiert wird von einem gebooteten Live-Stick aus (wird mit der ISO-Datei beschrieben), aber nicht auf eine Festplatte, sondern auf einen zweiten USB-Stick. Die Installation ist anspruchsvoller als bei anderen Distros, aber es gibt auf der Homepage eine Dokumentation. Und ausserdem ist eine Einführung von mir hier für die LB in Arbeit.
Start-Fenster Installation
Start-Fenster Installation
• Das System, das dann von diesem zweiten Stick aus hochgefahren wird, verhält sich ganz wie ein System auf einer Festplatte, nur dass man es immer bei sich haben und an jedem Computer nützen kann, ob es nun einer von Apple, Asus, Dell, Lenovo, HP usw. ist, ein Laptop oder ein Desktop-Computer. Siehe aber die Links unten.

• Man kann alles einrichten, wie man es mag, und das bleibt dann, gleichgültig, an welchem Computer man mit diesem System arbeitet. Immer ist einem alles vertraut: der Desktop, das Menü, die Programme usw.

• Man kann neue Software installieren, alles mit Updates aktuell halten und seine Daten im Home-Verzeichnis oder auf einer besonderen Austausch-Partition speichern – alles auf dem Stick.

• Die Austausch-Partition ist nicht nur in Linux, sondern auch in Windows und MacOS sicht- und beschreibbar – so kann man die Daten auch von diesen Systemen aus bearbeiten.

• Man kann am einen Computer eine Arbeit anfangen (Schule) und sie an einem anderen fortsetzen (zu Hause). In der Familie ist man nicht blockiert, wenn man nicht an seinen Lieblingscomputer darf. Sogar in den Ferien an einem fremden Computer kann man den Lernstick mit seinem System nützen. Man muss ihn nur dabeihaben.

• Immer gilt: Auf das System auf der Festplatte des Computers greift das Lernstick-System von sich aus nicht zu.

• Folgende Desktop-Umgebungen sind vorinstalliert: Gnome, KDE (Plasma), Cinnamon, Mate, Xfce, LXDE, Enlightenment, Textkonsole.

• Ebenso sind sehr viele Programme für Kinder und Erwachsene bereits installiert, für Kinder auch z.B. Schul-bezogene Kommunikationsprogramme.

• Es gibt eine gewöhnliche Version (EDU) und eine Version für Prüfungen (EXAM), ausserdem CUSTOM-Versionen.

Link: https://www.bfh.ch/de/forschung/forschu ... lernstick/

Empfehlungen und Einschränkungen punkto Computern, USB-Sticks, Druckern und sonstiger Hardware:
https://www.bfh.ch/de/forschung/forschu ... -software/
https://www.digitale-nachhaltigkeit.uni ... x_ger.html
https://github.com/Lernstick/lernstickA ... %A4tsliste
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Wer alles weiss, hat keine Ahnung. – Horst Evers
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von robertgoedl »

Titan Linux
Titan Linux - Logo
Titan Linux - Logo
titan.png (4.65 KiB) 888 mal betrachtet
Titan Linux basiert auf Debian Stable und nutzt den Plasma-Desktop von KDE. In diesem Fall aber ein extrem schlankes KDE (benötigt keine 450 MB RAM). Vorinstalliert sind sehr schlanke Anwendungen wie etwa Qpdfview, Featherpad, Lximage, VLC - keine Office-Suite, sucht man sich selbst aus.

Besonders interessant - die Menü-Kategorie "Titan Toolbox".
Titan Linux - Desktop - KDE Plasma
Titan Linux - Desktop - KDE Plasma
Sie finden diese Distribution unter Titan Linux zum Download.
Windows lässt sich mit einem U-Boot vergleichen - mach ein Fenster auf und die Probleme beginnen ...
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von robertgoedl »

Vanilla OS
Vanilla OS Logo
Vanilla OS Logo
vanilla.jpeg (3.21 KiB) 415 mal betrachtet
Vanilla OS wurde als Immutable System basierend auf Linux erstellt. Dies bedeutet einfach gesagt - es wurde auf Sicherheit getrimmt. Am System selbst lässt sich so gut wie nichts ändern, nur an der Oberfläche kann der Nutzer Unfug treiben.

Das System selbst basiert auf Ubuntu - so gesehen nichts Neues. Trotzdem haben die Entwickler schon so einiges getrieben - nur das System selbst und wenige Anwendungen kommen aus dem Ubuntu-Repository, beim Rest wählt der Nutzer, ob er Snap, Flatpak oder Appimages nutzen möchte.

Auch dies ist für Ubuntu nichts Neues, wir haben schon auf Ubuntu basierende Linux-Distributionen mit ähnlichen Geschichten - doch, die Entwickler haben auch einen eigenen Paket-Manager erstellt. Mit diesem werden Anwendungen aus anderen Distributionen in einem Container installiert / verwaltet - ich denke jetzt einmal - es handelt sich um Docker.
Vanilla OS Desktop GNOME
Vanilla OS Desktop GNOME
Als Desktop fungiert unter dieser Linux-Distribution GNOME - etwas anderes ist aufgrund des Systems nicht möglich.

Sie finden dieses System unter Vanilla OS kostenlos zum Download.
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Re: Linux-Distributionen - eine einfache Liste

Beitrag von robertgoedl »

BlendOS - mehrere Systeme in einem
BlendOS Logo
BlendOS Logo
BlendOS basiert auf Arch Linux, eigentlich nicht besonderes - wieder ein System von vielen. Doch, diese Linux-Distribution nutzt im Hintergrund Distrobox, um Anwendungen aus Ubuntu und Fedora zu installieren - diese Fähigkeit muss allerdings manuell nachgerüstet werden.
BlendOS Desktop - GNOME
BlendOS Desktop - GNOME
Als Desktop nutzt BlendOS GNOME, andere lassen sich natürlich nachinstallieren. Sie finden dieses System unter BlendOS zum Download.
Windows lässt sich mit einem U-Boot vergleichen - mach ein Fenster auf und die Probleme beginnen ...
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